Eine dringende Botschaft von Bischof Strickland. Über die Ernennung von Blase Cupich im Vatikan.

 

Marco Tosatti

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, dank der Freundlichkeit eines Lesers unserer Website, dem wir unseren Dank aussprechen, möchten wir Ihnen diese Botschaft von Bischof Strickland zur Kenntnis bringen.  

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wir möchten euch diesen Artikel von Pillars of Faith ans Herz legen, denen wir für ihre Freundlichkeit danken. Die Übersetzung stammt von einem treuen Leser unserer Website, O.A., dem wir ebenso unseren Dank aussprechen. Wir erinnern daran, dass Blase Cupic, ein Vertrauter von McCarrick, kürzlich einem demokratischen Senator, der Abtreibungen befürwortet, eine Auszeichnung der Diözese Chicago verleihen wollte… Viel Spaß beim Lesen und Teilen.

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                            Eine dringende Botschaft von Bischof Strickland

 

Meine lieben Brüder und Schwestern,

 

heute muss ich mit tiefem Schmerz über die Situation, in der sich unsere geliebte Kirche befindet, meine Stimme erheben.

 

Papst Leo XIV. hat Kardinal Blase Cupich aus Chicago zum Mitglied des Verwaltungsrats der Vatikanstadt ernannt. Dies ist kein unbedeutender Verwaltungsakt, sondern eine Absichtserklärung.

 

Kardinal Cupich hat sich öffentlich gegen die traditionelle lateinische Messe ausgesprochen, er hat Politiker, die Abtreibung befürworten, toleriert und sogar bejubelt und hat diejenigen, die die Heiligkeit des Lebens und die Fülle der katholischen Lehre verteidigen, systematisch herabgewürdigt. Die Beförderung eines solchen Mannes in eines der Leitungsgremien des Vatikan sendet eine Botschaft an die katholischen Gläubigen auf der ganzen Welt: dass die Treue zur Tradition und zum Sittengesetz nun eher als ein Hindernis denn als Leitstern angesehen wird.

 

Da kann ich nicht im Schweigen verharren. Die Kirche, die ich liebe, wird zerstört – nicht von ihren Feinden außerhalb, sondern von denen innerhalb ihrer Mauern, die das Evangelium Jesu Christi eintauschen für die Zustimmung der Welt. Die Gläubigen verdienen Klarheit, nicht Verwirrung.

 

Ich spreche nicht aus Rebellion, sondern aus Gehorsam gegenüber der Wahrheit Christi, der sagte: „Eure Rede sei ja, ja; nein, nein“ (Mt 5,37). Meine Loyalität gegenüber der päpstlichen Autorität bleibt bestehen, aber Loyalität bedeutet nicht Schweigen angesichts des Irrtums.

 

Allerdings reichen Worte des Schmerzes allein nicht aus. Es ist bereits höchste Zeit,  und die Täuschung ist schon sehr weit fortgeschritten. Wir sind Zeugen der Zerstörung des Glaubens der Väter unter dem Vorwand der Erneuerung. Diejenigen, die einst die Braut Christi verteidigten, streben nun nach dem Beifall der Welt. Sie errichten Altäre der Toleranz, während Christus von neuem gekreuzigt wird durch Schweigen und Verrat.

 

Sprechen wir Klartext: Wenn Menschen an di Macht gebracht werden, die das Sittengesetz ablehnen, die die Heilige Liturgie verspotten, die die Gläubigen verachten, welche vor dem eucharistischen Herrn niederknien – dann ist das keine Erneuerung, sondern eine Revolte gegen Christus selbst. Und kein Katholik, ob Bischof oder Laie, darf tatenlos zusehen, wie das Licht der Wahrheit verdunkelt wird.

 

Ich flehe meine Mitbrüder im Bischofsamt an: Dies ist nicht die Zeit zum Flüstern. Die Schafe sind zerstreut. Die Wölfe tragen die Mitra. Schweigen bedeutet, sich mitschuldig zu machen an der Sünde. Der Ruf zur Einheit kann nicht Einheit im Irrtum bedeuten. Er muss Einheit bedeuten im durchbohrten Herzen des Erlösers.

 

Den Gläubigen sage ich: Verliert nicht den Mut. Verlasst die Kirche nicht, denn sie ist immer noch die Braut Christi, auch wenn sie blutet. Bleibt standhaft. Betet und leistet Wiedergutmachung. Verehrt den eucharistischen Herrn mit größerer Liebe denn je. Lehrt eure Kinder den unverkürzten Glauben. Steht zusammen mit der Muttergottes unter dem Kreuz.

 

Christus verlangt von uns keine Diplomatie – er verlangt unsere Treue. Wir können nicht länger so tun, als seien diese Verrätereien bloße Missverständnisse. Die Welt mag darin eine Herausforderung sehen; der Himmel nennt es Wahrheit. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29).

 

Möge das Heiligste Herz Jesu wieder in seiner Kirche regieren, und möge jeder Hirte treu erfunden werden, wenn der höchste Hirte erscheint. Amen.

 

Bischof Joseph E. Strickland

 

Bischof Emeritus

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