Marco Tosatti
Liebe StilumCuriali, wir möchten Ihnen die Vorstellung eines neuen Buches von Sergio Russo und Costanza Settesoldi, Benedetto XVI Gloria Olivae, ans Herz legen. Viel Spaß beim Lesen und Teilen.
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BENEDIKT XVI. , “GLORIA OLIVAE“
Der Papst, der nicht zurückgetreten ist, sondern der das Geheimnis der Geheimnisse, nämlich das von Fatima, geoffenbart hat!
Das Dritte Geheimnis von Fatima ist zweifellos das am besten gehütete und zugleich das rätselhafteste Geheimnis des 20. Jahrhunderts… und es ist es auch noch im 21.Jahrhundert!
Was am 26. Juni 2000 unter Papst Johannes Paul II. enthüllt wurde – das steht inzwischen fest, und zwar von den maßgeblichen Gelehrten zu diesem Thema – stellt nur den Text dar, in dem die grandiose Vision von Fatima beschrieben wird, die die Zukunft der Kirche und folglich auch der ganzen Welt betrifft. Es fehlt also der zweite Text, derjenige, in dem die Heilige Jungfrau den drei Hirtenkindern dieselbe grandiose eschatologische Vision erklärt hat.
Dass die Botschaft von Fatima an jenem 26. Juni des Jahres Zweitausend sich noch nicht erfüllt hatte, bezeugt einer der vielen, aber beispielhaften „Widersprüche“, die sich später zeigen sollten.
Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Ratzinger, sagte an jenem 26. Juni 2000 während der Pressekonferenz zur Vorstellung des genannten Dokuments zunächst: “Wer den Text des sogenannten Dritten Geheimnisses von Fatima aufmerksam liest, wird vermutlich enttäuscht oder erstaunt sein nach all den Spekulationen, die angestellt wurden. Wir sehen hier in einer Momentaufnahme und in einer schwer zu entziffernden Symbolsprache die Kirche der Märtyrer des vergangenen Jahrhunderts abgebildet. Es wird kein großes Geheimnis gelüftet, der Schleier der Zukunft wird nicht zerrissen“.
Aber derselbe Joseph Ratzinger, als Benedikt XVI ., hat nach seiner Ernennung zum Papst der Weltkirche seine Kommunikationsweise völlig verändert.
Es ist daher offensichtlich, dass seine späteren Aussagen ein viel, viel verbindlicheres Gewicht und einen höheren Wert haben! Auch deshalb, weil er vorher, als er noch nicht Papst war, nicht der Entscheidungsträger war, während er, als er Papst wurde, alles unter seine volle und direkte Verfügbarkeit, Verantwortung und Entscheidung fiel. Sein Handeln als Papst wurde insbesondere durch den Heiligen Geist unterstützt (der auch im ordentlichen Lehramt präsent ist).
Denn, zehn Jahre später, während seiner Pilgerreise nach Fatima im Mai 2010, erklärte er feierlich:„Man würde sich täuschen, wenn man denkt, dass die prophetische Sendung von Fatima schon beendet sei …“
Es ist bekannt, dass, wenn man die Wahrheit zur Tür hinauswirft, sie „hartnäckig“ durch hundert Fenster wieder hereinkommt … und eines dieser Fenster sind zweifellos die Erscheinungen von Akita, die von 1973 bis 1981 in Japan stattfanden, eine der wenigen Marienerscheinungen, die fast sofort vom Ortsbischof, Msgr. John Shojiro Ito, genehmigt wurde. Überdies ist dies auch eine der sehr seltenen Marienerscheinungen, die von der Weltkirche als echt anerkannt wurden (1988).
Warum aber ist Akita ein Spiegelbild von Fatima?
Weil diejenigen, die die Erscheinungen im Namen der Gesamtkirche anerkannt haben, die Ereignisse von Akita als „zuverlässig und glaubwürdig“ bezeichnet haben (Kardinal Joseph Ratzinger).
Und in der Tat, 1998 sprach der beim Vatikan akkreditierte philippinische Botschafter mit Kardinal Ratzinger selbst über Akita, und der Kardinal „bestätigte mir persönlich, dass diese beiden Botschaften von Fatima und Akita im Wesentlichen übereinstimmen“.
Aber hier nun die Worte, die der zukünftige Papst Benedikt XVI. 1988 an Erzbischof Ito richtete: “Eure Exzellenz, Sie wollen einen Ermittler an den Ort schicken, damit die Kirche über die Erscheinungen urteilen kann. Ich brauche keinen Ermittler. Dieses Geheimnis entspricht manchmal wortwörtlich dem Geheimnis von Fatima“.
Und was sind diese „wortwörtlichen“ Übereinstimmungen mit dem Geheimnis von Fatima?
Das Geheimnis von Akita/Fatima lautet wie folgt (es ist die Muttergottes, die spricht): “Wie ich euch gesagt habe, wird der Vater, wenn die Menschen nicht umkehren und sich bessern, eine schreckliches Strafgericht die ganze Menschheit verhängen . Es wird ein Strafgericht sein, das größer ist als die Sintflut, wie man es so noch nie gesehen hat.
Ein Feuer wird vom Himmel fallen und den größten Teil der Menschheit, gute wie schlechte, hinwegfegen und weder Priester noch Gläubige verschonen. Die Überlebenden werden so betrübt sein, dass sie die Toten beneiden werden. Die einzigen Waffen, die euch bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen Meines Sohnes. Betet jeden Tag den Rosenkranz. Betet mit dem Rosenkranz für den Papst, die Bischöfe und die Priester. Das Werk des Teufels wird sogar die Kirche infiltrieren, so dass wir sehen werden, wie Kardinäle sich gegen andere Kardinäle erheben, und Bischöfe gegen andere Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Brüdern verachtet und bekämpft werden. Die Kirche und die Altäre werden geplündert werden. Die Kirche wird voll von Menschen sein, die Kompromisse eingehen, und der Teufel wird viele Priester und geweihte Seelen dazu bringen, den Dienst des Herrn aufzugeben. Der Teufel wird besonders gegen die Gottgeweihten Seelen wüten. Der Gedanke an den Verlust so vieler Seelen ist die Ursache Meiner Traurigkeit. Wenn die Sünden an Zahl und Schwere zunehmen, wird es nicht mehr möglich sein, von Vergebung zu sprechen.” (Man beachte das Datum: 13. Oktober 1973, der Jahrestag der letzten Vision und des Wunders von Fatima).
Pater Teiji Yasuda war der direkt vom Bischof ernannte Seelenführer, der den gesamten Verlauf der Erscheinungen verfolgte, und es war genau dieser Priester, der alle Fakten und Worte in einem Buch festhielt, von dem er wollte, dass es erst nach seinem Tod veröffentlicht würde.
Und was enthält dieses Buch, das so kompromittierend war, dass die Veröffentlichung auch nach dem Tod seines Verfassers noch hinausgezögert wurde?
“… Schwester Agnes eilte sofort in mein Büro, um mir die Engelsbotschaft mitzuteilen, die auf die Erscheinung folgte und die bestätigte, was ich dachte. Aber diese Botschaft musste verborgen bleiben, weil sie mit einem sehr ernsten Ereignis für die katholische Kirche verbunden war: die Ankunft eines falschen Papstes, eines Papst-Antichrist, der wie Judas Jesus und die Katholische Kirche an die Feinde verkaufen und die Rolle unserer Mutter als Miterlöserin lächerlich machen würde.”
So steht es in dem Buch von Pater Yasuda über Akita, dessen Veröffentlichung geheim blieb und das in japanischer Sprache verfasst wurde. Pater Elias Mary gelang es jedoch, ein Exemplar in Japanisch aufzutreiben und es ins Englische übersetzen zu lassen.
Hier muss man fragen: Wie ist Benedikt XVI. mit seiner Declaratio hier einzuordnen, und wie wird dadurch das Geheimnis von Fatima enthüllt?
Nun, dann sagen wir Ihnen, dass gerade ein Buch erschienen ist (in Italienisch, erhältlich auf der Amazon-Plattform, hier), mit dem Titel BENEDIkT XVI. „GLORIA OLIVAE“: Der Papst, der nicht zurücktrat, sondern das Geheimnis der Geheimnisse enthüllte: nämlich das von Fatima! (2026), von den Autoren Costanza Settesoldi und Sergio Russo. Sie haben eine rigorose philologische und juristische Rekonstruktion der Erklärung – Declaratio verfasst, von deren Text wir den zentralen Kern berichten, nämlich den Schlüssel zum Verständnis dessen, wie Benedikt XVI. weit davon entfernt war, auf das Papsttum zu verzichten, sondern im Gegenteil den „geheimen Plan“ enthüllt hat, den die Kardinäle (vor allem die der sogenannten “St. Galler Mafia“, mit denen sich aber auch einige andere Kardinäle unwissentlich verbunden hatten) gegen den einzigen und wahren Papst, Benedikt XVI., den „Gloria Olivae“, Herrlichkeit des Ölbergs, geschmiedet hatten. Hier wird auf das Gethsemane der Kirche, des Karfreitags der Kirche, Bezug genommen, so wie es im Katechismus der Katholischen Kirche heisst: “Die Kirche wird nur durch dieses letzte Pascha hindurch, worin sie dem Herrn in Seinem Tod und seiner Auferstehung folgen wird [Vgl. auch GS 20—21], in die Herrlichkeit des Reiches eingehen. “ (KKK, 677).
Und der Heilige Vater Benedikt XVI. hat, indem er bewusst und freiwillig vor das Kreuz trat, im Namen der ganzen Kirche das höchste Opfer von Golgotha erneuert und damit in dieser schicksalhaften Endzeit, wie er selbst es mehrmals definiert hat, „eine noch nie dagewesene Geste vollzogen, die den Lauf der Geschichte verändert hat…“.
Darüber hinaus hatte der Herr selbst dies bereits allen seinen Jüngern vorausgesagt, den Aposteln und im Besonderen Petrus – und heute der Kirche, Seiner Braut, die sich der Bestimmung ihrer universalen Erlösung nicht entziehen kann – vorausgesagt: „Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird“ (KKK, 675) – eine „Prüfung“, in der Gott zulässt, dass der Hirte „geschlagen und die Schafe zerstreut werden“, die jedoch die notwendige Vorbedingung für die wahre, herrliche und wunderbare Auferstehung ist!
Und hier die Rekonstruktion der Erklärung – Declaratio:
“Liebe Brüder, ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen der drei Heiligsprechungen einberufen, sondern auch, um euch DIE GROSSE ENTSCHEIDUNGSSTUNDE für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich mein Gewissen immer wieder vor Gott geprüft habe, bin ich zu der sicheren Erkenntnis gelangt [gemeint ist die moralische Gewissheit der Entscheidung], dass meine Kräfte mit fortschreitendem Alter [es handelt sich nicht um ein bloßes körperliches Altern, das lateinische Wort für Altern wäre senesco] nicht mehr ausreichen, das Petrus- Amt so auszuüben, wie es erforderlich wäre.
Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass dieses Amt seiner geistigen Natur die Treue bewahren muss, [exequor ist ein deponentes Verb mit aktiver Bedeutung und nicht passiv, wie es übersetzt wird, es bedeutet vorgehen, hinterhergehen, verfolgen, in diesem Fall, seinem geistigen Wesen entsprechend, kann es auch mit die Treue halten übersetzt werden; es bedeutet auch: den Angeklagten verfolgen] nicht nur mit der Ausübung der Rechtsprechung [ius agendi ist auch die Strafverfolgung] und der Rede [der Urteilsverkündung, des Lehramtes, die auch die Bestrafung beinhaltet], sondern auch mit Leiden und Gebet [dem Kreuz und der Fürbitte, dem munus sanctificandi].
Doch um in der Welt unserer Zeit, die rasanten Veränderungen unterworfen ist und durch überwältigende (moralische) Ansprüche an das Glaubensleben auf den Kopf gestellt wird, das Boot des heiligen Petrus zu befehligen und das Evangelium zu verkünden, dafür ist ein gewisses Maß an Kraft [ vigor weist hin auf die Gültigkeit, das heißt die Kraft der Gesetze, der normgebenden Körperschaft] des Leibes (normativ und kirchlich) und der Seele (das heißt, der nicht verhandelbaren moralischen Prinzipien) unverzichtbar, einer Kraft, die in den letzten Monaten in mir (das heißt, in meinem Pontifikat) solcher Art vermindert wird [minuo ist ein Präsens Passiv und bedeutet: wird abgewertet, in Frage gestellt, seiner juristischen Wirksamkeit beraubt], dass ich meine Unfähigkeit eingestehen muss, die mir anvertraute Regierungsgewalt gut zu verwalten.
Aus diesen Gründen erkläre ich, wohl wissend um die Tragweite [ekklesiologisch, juristisch, eschatologisch; Erklärung der Tatbestände, und zwar in Kanon 412, Behinderung des kirchlichen Amtes; im Kanon 1375, Usurpation des kirchlichen Amtes; im Kanon 751, Schisma, Häresie und Apostasie – alle dokumentiert in der Herranz-Akte -; im Kanon 1331, Exkommunikation im weiten Sinn oder latae sententiae; im Kanon 1329, Ausdehnung der Exkommunikation auf alle an dem Verbrechen Beteiligten] des gegenwärtigen Aktes, in voller Freiheit [renuntiare bezieht sich auf: mihi commissum ita ut.. . (esse) et conclave convocandum esse ad eligendum] zu enthüllen/ verkünden/anzuzeigen/bezeugen:
– dass das Geheimnis/die Aufgabe, das/die mir, nämlich der Obhut [der Exekutivgewalt, d.h. der ausführenden Gewalt, Dienstamt] des Bischofs von Rom, des Nachfolgers des heiligen Petrus, am 19. April 2005 durch die Hand der Kardinäle anvertraut wurde(commissum), darin besteht [esse ist zu ergänzen und bildet das nominelle Prädikat jeder offenbarten Definition: commissum esse ita ut sedes vacet et conclave convocadum esse ad eligendum novum summum pontificem],
dass in der zwanzigsten Stunde des Tages [beginnend mit, vom Tag an zu zählen: er verwendet nicht den Genitiv diei, der die Übersetzung „in der zwanzigsten Stunde des 28. Tages“ erlaubt hätte, sondern er verwendet die Präposition a + Ablativ, vom 28.Tag an, was den 28.Tag als Ausgangsdatum – dies a quo einschließt, der nach Kan. 203 nicht berechnet wird: dies a quo non computatur] 28. Februar 2013 [Jesus ist die Sonne der Gerechtigkeit, der Papst ist ihr Stellvertreter, es ist klar, dass das Ende des 28. Februar 2013 nicht um 24 Uhr ist, sondern zur Stunde des Sonnenuntergangs: der Sechsten Stunde nach italisch-römischer Zeit; oder um 18 Uhr nach napoleonischer Zeit; die zwanzigste Stunde, ausgehend vom Tagesende des 28. Februar, entspricht also der Stunde von 13 Uhr bis 14 Uhr des 1. März 2013] der Stuhl von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus leer/vakant ist [Art. 675 Kirchenrecht, zusammen mit der Erklärung, welche die Sedisvakanz verkündet, wird auch der Glaubensschatz entleert];
– und dass das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes von denen einzuberufen ist, denen dies zusteht [d.h. auf welche die (verurteilende) Last der Declaratio anzuwenden ist, was nämlich die Nichtigkeit der Wahl selbst angeht und aller nachfolgenden Handlungen des Neugewählten, ebenso die Exkommunikation und die subjektive Ausdehnung der Exkommunikation auf alle an dem Verbrechen Beteiligten, siehe Kanon 1329].
Liebe Brüder, ich danke euch von ganzem Herzen für all die Liebe [menschlicher Liebe, die sich von der Caritas unterscheidet, und die daher partiell ungeordnet ist] und die Mühe (auch die Mühsal und Arbeit) , mit der ihr die Last meines Dienstes mitgetragen (auch, verursacht) habt , und ich bitte euch um Vergebung für alle meine Fehler.
Nun vertrauen wir die heilige Kirche Gottes der Obhut ihres obersten Hirten an, unserem Herrn Jesus Christus, und bitten seine Heilige Mutter Maria, den Kardinalsvätern mit ihrer mütterlichen Güte bei der Ausmerzung des neuen Papstes beizustehen[eligere wird nicht mit „wählen“ übersetzt, denn für jede Papstwahl ist die imploratio, das Herabflehen des Heiligen Geistes normativ, Der natürlich nicht durch die Heiligste Maria ersetzt werden kann, so dass der einzige Dienst, mit dem das wirksame Eingreifen Mariens assoziiert werden kann, in der Ausmerzung des Neugewählten besteht, da es sich nicht um ihre Mitwirkung am Verbrechen seiner Wahl handeln kann].
Was mich betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der heiligen Kirche Gottes von ganzem Herzen mit einem dem Gebet gewidmeten Leben dienen.”
So ist es… wenn ihr wollt!
Costanza Settesoldi und Sergio Russo
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